Direkt zum Hauptbereich

Posts

Wer bin ich?

Es gibt eine Frage, auf die ich immer noch nicht so die passende Antwort habe. Ich stelle sie mir immer öfter mal und jedes Mal lässt sie mich verwirrt zurück. Sie löst so viele Gedanken aus, so viele mögliche Antworten und doch habe ich das Gefühl, dass keine so wirklich passt. Die Rede ist von der Frage „Wer bin ich?“

Warum will ich immer die, die mich nicht wollen?

Sehr lange wollte ich immer die, die mich nicht wollten. Oder die nicht mal wussten, dass es mich gab. Kein Wunder, dass ich ständig unglücklich verliebt war. Doch als sich einer mal wirklich für mich interessierte, war die Verliebtheit verschwunden. Von heute auf morgen. Was war passiert? Und warum habe ich mich immer nur in die verliebt, die sowieso für mich unerreichbar waren?

An mein früheres Ich: Danke, dass du nicht aufgegeben hast

Liebes „altes“ oder „junges“ Ich, es ist schon komisch, dir zu schreiben. Schließlich gibt es dich ja eigentlich nicht mehr. Ist das jetzt gut oder nicht? Das vermag ich nicht sagen. Eigentlich möchte ich sagen, dass ich ganz froh bin, dass ich dich loslassen konnte. Doch gleichzeitig werde ich dich nie vergessen, bin ich froh, dass du ein Teil meines Lebens warst. Denn du hast mich zu der gemacht, die ich jetzt bin. Ohne dich würde es mich nicht geben. Du warst ich. Oder besser gesagt: Du bist ich. Ich bin du. Aber eigentlich auch nicht. Zumindest nicht ganz. Ich weiß, das klingt alles total schizophren und verrückt. Ja, mag sein, aber so ist es eben.

Begegnungen mit dem (eigenen) Tod

Was hat der Tod mit mir zu tun? In welcher Beziehung stehe ich dazu? Ganz ehrlich: Im Alltag befasse ich mich damit nicht. Will ich auch nicht, weil es unangenehm ist, Angst macht. Weil ich jetzt leben will. Aber der Tod ist immer präsent. Sowie wir auf die Welt kommen, läuft unsere Lebenszeit ab. Manchmal langsamer, manchmal schneller. Er erwischt uns alle einmal. Doch werde ich darauf vorbereitet sein? Wenn der Tod mich ereilt? Oder noch schlimmer: wenn ich die Menschen verliere, die ich über alles liebe?

Von Schreiblust zu Schreibfrust

Schon länger brennt mir das dieses Problem auf der Seele. Immer wieder poppt es in meinen Gedanken auf. Und doch habe ich es immer wieder weggeschoben. Immer wieder verdrängt, es als nicht so wichtig abgetan. Aber inzwischen kann ich es wohl nicht mehr ignorieren: Ich habe Zweifel an meiner großen Leidenschaft, dem Schreiben...

Von Veränderungen und Verlusten

Alles fließt. Alles ist in Bewegung. Alles verändert sich. Das ist der Lauf der Dinge. Dagegen können wir uns nicht wehren. Leben ist Veränderung. Veränderungen müssen sein. Doch oftmals fällt es mir schwer, sie zu akzeptieren. Nicht dagegen anzukämpfen. Auch wenn ich weiß, dass es ein vergeblicher Kampf sein wird.

Warum die Worte "ich liebe dich" nicht so wichtig sind

Ich sehne mich so sehr nach diesen drei magischen Worten. Ich will, dass du sie mir sagst. Nur dann kann ich dir glauben, dass du mich wirklich liebst. Ich versteife mich zu sehr auf dieses „Ich liebe dich“, dass ich blind werde für all deine anderen Liebesbeweise, die doch so viel mehr sagen als diese drei Worte.