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Overthinking – wenn das Gedankenkarussell nicht aufhören will, sich zu drehen

Manchmal braucht es nur ein paar Worte, eine Geste oder auch einfach das Fehlen einer Antwort – und schon geht es los mit dem Gedankenkarussell. Da wird jede Kleinigkeit genau auf die goldene Waage gelegt, hundertmal durchdacht, gedreht und gewendet und überanalysiert. Das Gedankenkarussell dreht und dreht sich, es ist wie ein Teufelskreis, aus dem ich schwer herauskomme. Mir wird manchmal ganz schwindelig dabei. Ich merke, dass es mir nicht gut tut, diesen negativen Gedanken nachzugehen. Doch es fällt so schwer, sie loszulassen...

Fragen, die das Leben verändern

Ich liebe es, anderen Fragen zu stellen. Und mindestens genauso sehr liebe ich es, mir selbst Fragen zu stellen. Es geht nicht um alltägliche Fragen. Es sind Fragen, die unter die Haut gehen. Fragen, die das Leben verändern können. Sie können wahnsinnig aufschlussreich sein, sind existenziell, aber nicht immer leicht zu beantworten. Warum wir sie trotzdem stellen sollten, darum soll es in dem Artikel gehen.

Was ich in meiner Beziehung über mich gelernt habe

Kaum ein anderer Mensch steht einem näher als der eigene Liebespartner. So ist es auch bei mir. Mein Mann ist der Mensch, der mich am besten kennt. Und immer wieder ist er für mich auch ein Spiegel, der mir Seiten von mir zeigt, von denen ich nichts wusste. Gute wie auch schlechte Seiten.

Heilt die Zeit wirklich alle Wunden?

Heilt die Zeit wirklich alle Wunden? Was ist an dem Sprichwort dran? Ich habe mich mal auf die Suche nach Antworten gemacht...

Wer bin ich?

Es gibt eine Frage, auf die ich immer noch nicht so die passende Antwort habe. Ich stelle sie mir immer öfter mal und jedes Mal lässt sie mich verwirrt zurück. Sie löst so viele Gedanken aus, so viele mögliche Antworten und doch habe ich das Gefühl, dass keine so wirklich passt. Die Rede ist von der Frage „Wer bin ich?“

Warum will ich immer die, die mich nicht wollen?

Sehr lange wollte ich immer die, die mich nicht wollten. Oder die nicht mal wussten, dass es mich gab. Kein Wunder, dass ich ständig unglücklich verliebt war. Doch als sich einer mal wirklich für mich interessierte, war die Verliebtheit verschwunden. Von heute auf morgen. Was war passiert? Und warum habe ich mich immer nur in die verliebt, die sowieso für mich unerreichbar waren?

An mein früheres Ich: Danke, dass du nicht aufgegeben hast

Liebes „altes“ oder „junges“ Ich, es ist schon komisch, dir zu schreiben. Schließlich gibt es dich ja eigentlich nicht mehr. Ist das jetzt gut oder nicht? Das vermag ich nicht sagen. Eigentlich möchte ich sagen, dass ich ganz froh bin, dass ich dich loslassen konnte. Doch gleichzeitig werde ich dich nie vergessen, bin ich froh, dass du ein Teil meines Lebens warst. Denn du hast mich zu der gemacht, die ich jetzt bin. Ohne dich würde es mich nicht geben. Du warst ich. Oder besser gesagt: Du bist ich. Ich bin du. Aber eigentlich auch nicht. Zumindest nicht ganz. Ich weiß, das klingt alles total schizophren und verrückt. Ja, mag sein, aber so ist es eben.